Unsere Erziehungsintentionen beruhen auf dem sozialen Miteinander verschiedenster, auch so genannter behinderter Menschenkinder, die in unserer Familie eine gemeinsame Kinder- und Jugendzeit verbringen können.

Dies ist es vor allem, was wir an die Kinder heranbringen möchten: Eine glücklich verlebte Kindheit und das Erlebnis von Geborgenheit durch Personen, die sie begleiten auf diesem Stück gemeinsamen Lebensweges.

Unsere therapeutischen Ansätze liegen ganz bewusst in eben dieser Handhabung, weil unsere langjährige Arbeit mit Kindern uns gezeigt hat, dass es letztendlich auf Kontinuität des Lebensumfeldes ankommt, wenn man Kindern eine harmonisierende und gesundende Entwicklungszeit zugestehen möchte.

Das Annehmen ihrer Persönlichkeit ist fundamentaler Ausgangspunkt unserer Motivation - und auch das Wissen, dass Kinder durchaus die Berechtigung haben, so sein zu dürfen, wie sie sind, weil ihnen das Leben bisher nicht genügend Entwicklungsspielraum hat geben können.
In der Prägephase einer stabilen Familienstruktur können Reminiszenzen früherer Erfahrungen mit den Kindern aufgearbeitet werden, so dass eine Reintegration in bestehende Gesellschaftsformen in individueller Weise angestrebt wird.

Als Orientierungshilfe und als Fixpunkt kann das Kinderhaus angesehen werden, um das sich in immer größeren Radien die Lebenswege der einzelnen Kinder gestalten werden.

Das Janusz-Korczak-Kinderhaus orientiert sich an den pädagogischen Grundlagen Rudolf Steiners und der von ihm gegründeten Waldorfpädagogik und an der selbstlosen Menschlichkeit Janusz Korczaks.